jobware-index.jpgWie bitte? “Jobware auf Augenhöhe der Printmedien” und “Print-Qualität zum Online-Preis”? Aber fangen wir die Geschichte von vorne an:

Die Paderborner Premium Jobbörse Jobware positioniert sich wieder einmal als leuchtendes Sternchen am (E-)Recruiting-Himmel: Wie in den meisten Studienergebnissen hat Jobware bei der aktuellen Index Kundenzufriedenheit Umfrage wie üblich die “großen” Player abgehängt.

Zitat aus der Pressemitteilung, die heute veröffentlicht wurde:

Eine Anzeige ist erfolgreich, wenn sie zur Besetzung führt. Die aktuelle Anzeigen Daten-Resonanzanalyse der index Internet und Mediaforschung GmbH hat hierzu eine Befragung bei über 8.079 Inserenten durchgeführt und deren Bewertung von 11.171 Stellenanzeigen verglichen. Ergebnis: Eine Anzeigenschaltung bei Jobware führt in zwei von drei Fällen (64%) zur Einstellung. Damit ist Jobware auf Augenhöhe der Printmedien (Ø 68%) und setzt sich von den Online-Jobbörsen (Ø 52%) deutlich ab. [...] Zusammenfassend hält Herr Dr. Rust, Vertriebsleiter von Jobware, fest:
„Jobware bietet Print-Qualität zum Online-Preis!”

Nun also: Wie bitte? “Jobware auf Augenhöhe der Printmedien” und “Print-Qualität zum Online-Preis”? Wieso ist der Vergleich zwischen Print und Online notwendig? Ich ging davon aus, dass sich wenigstens Jobware von dem allgegenwärtigen Mythos “Presseanzeigen liefern qualitativ bessere Bewerber als Jobbörsen” befreit hätte, und das sogar zu Recht. Damit nähren die Paderborner doch nur die – lediglich in bestimmten Fällen berechtigte – Kluft zwischen den beiden Medienformen. Selbstverständlich gibt es Stellenanzeigen, die ausschließlich in die Zeitung gehören, jedoch geht hierbei die Spannweite von gewerblichen, regionalen Stellen bis hin zu hochdotierten Vorstandspositionen. Das Wesentliche ist zu wissen, zu welchem Zeitpunkt in welchem Medium veröffentlicht werden muss, um qualitative Bewerbungen zu erhalten.

Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch in den Norden, auch wenn ich wie immer an der Objektivität der Antworten von subjektiven Meinungsumfragen zweifle. Denn, mal ganz ehrlich, wieviele Unternehmen führen tatsächlich ein professionelles Bewerbungstracking durch, um mit Sicherheit sagen zu können, über welchen (Internet-) Kanal die Stelle besetzt wurde?

Jetzt aber genug der Meckerei: Ich freue mich für Jobware und kann auch Positives aus unserem eigenen Statistik-Nähkästchen plaudern: Denn auch hier hat Jobware bei den meisten Anzeigenschaltungen die Nase vorn, jedenfalls solange es um die Anzahl der Zugriffe auf eine Anzeige geht.

Mein Aufruf an alle Stellenbörsen für das Jahr 2008: bitte mehr Selbstvertrauen!

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