Eva Zils

Artikel der WiWo zu den 40 Top-Berufen mit kleinem Jobbörsen Einmaleins

Language Version: Artikel auf deutsch

Wirklich lustig, was Christian Müller da zu Tage gebracht hat: In einem Artikel der WiWo Online werden die Jobbörsen Jobware, StepStone und Jobpilot genannt, die bei der Suche nach technischen Berufen (Jobware und StepStone) oder für Vertriebsexperten (Jobpilot) gut geeignet sind. Haben Sie’s gemerkt? Keiner spricht von Monster. Dabei besteht die Zweckgemeinschaft doch schon seit beinahe vier Jahren… Tss Tss, ist da nicht gründlich genug recherchiert worden? Und das bei einem so hoch qualitativen Medium wie der Wirtschaftswoche?

Wieso wird überhaupt Jobpilot für Vertriebsexperten angepriesen? StepStone als “Fundgrube vor allem für technische Berufe” mag ja durchaus zutreffen. Leider befindet sich die anvisierte Klientel jedoch nicht unbedingt dort. Der Rücklauf (und die Zugriffsraten) auf diese Stellen bei dieser Jobbörse nehmen seit mehr als 15 Monaten kontinuierlich ab (und das hat in dem Fall nur wenig mit dem IT- und Ingenieur-Fachkräftemangel zu tun).

Meiner Meinung nach wurde in dem WiWo Artikel die Internet Stellenmarkt Landschaft etwas zu voreilig abgegrast. Schon mal etwas von heisejobs oder ingenieurweb gehört? Kleine, feine und spezialisierte Seiten, die den Job so manches Mal besser erledigen als die “Großen”.

Ich habe den Eindruck, dass der Beitrag letzten Endes vor allem auf eines abzielt: die Kooperation der WiWo mit dem Anbieter PersonalMarkt in den Mittelpunkt zu stellen. Bewerber können sich (kostenpflichtig) eine Gehaltsanalyse erstellen lassen und (kostenfrei) die Datenbank mit ihren eignen Einkommensangaben füllen.

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4 Kommentare

  • Jochen Mai sagt:

    Diese Vermutung ist ein Kurzschluss. Offenbar haben Sie den Artikel nicht gründlich gelesen. Denn die Einschätzungen zu den Jobbörsen stammen aus einer wisschenschaftlichen Vergleichsstudie (die Quelle steht sogar sehr prominent im Text). Und PersonalMarkt hat allein die Daten für die Einstiegsgehälter der ausgewählten Jobs geliefert. Die bilden – wenn Sie sich die Story noch mal anschauen – noch nicht einmal den Schwerpunkt der Geschichte, sondern den Abschluss der jeweiligen Jobprofile. Und das ist natürlich eine wichtige Information – zumal wenn Sie sich tatsächlich einmal für einen dieser Jobs bewerben.

  • Eva Zils sagt:

    Vielen Dank für Ihre Reaktion.
    Ich hatte den Artikel vollständig und gründlich gelesen. Ich ging jedoch davon aus, dass Journalisten bei ihrer Arbeit nicht nur Studienergebnisse paraphrasieren, sondern diese anhand von weitergehender Recherche kommentieren und gegebenenfalls weiterentwickeln.
    Auch wenn die Daten zu den Gehältern nicht Kernstück des Artikels sind, sind die Werbebanner bzw. Textlinks für PersonalMarkt am Textende und im rechten Menübereich der Seite wirklich kaum zu übersehen.
    Schliesslich denke ich, dass die meisten Bewerber aus den entsprechenden Bereichen ihren Marktwert, sprich, das branchenübliche Gehalt, kennen. Diese Informationen sind also vor allem für Leser interessant, die sich genrell einen Einblick verschaffen möchten.

  • Richard Capilano sagt:

    @Jochen Mai: Vielleicht ergeht es mir genau so wie Eva Zils, als einzige Quellen der “wissenschaftlichen Vergleichsstudie” konnte ich den Hinweis auf index.de (als Dienstleister) und die Zitate von Herrn Grenz erkennen – oder habe ich da was verpasst?
    Auf der Webseite von index.de wird auf anzeigendaten.de verwiesen, dort wird wiederum ausgeführt, daß die Analyse für Stellenmärkte für Kunden auf Anfrage verfügbar sei. Vielleicht bin ich etwas naiv, aber normalerweise gehe ich bei einer “wissenschaftlichen Vergleichsstudie” davon aus, daß die Studie bzw. die Ergebnisse öffentlich verfügbar sind – und damit einsehbar für das breite Publikum ist. Oder?

  • Frau Zils weiß sehr wohl von was Sie spricht.
    Das beste aber: Sie testen das mal selbst.

    Nichts geht über eigene Erfahrungen, die bekanntlich am schwersten wiegen und als eigene
    Wahrheit verstanden werden.

    Beste Grüße auch an die Ungläubigen

    Wolf von Hohenberg
    CEO
    http://www.ingenieurweb.de
    Ingenieurbörse-Ingenieurportal

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