Axel Springer, Besitzer der StepStone ASA, verkauft den Bewerbermanagement Software Bereich Solutions an den britischen Investor HgCapital. Die Transaktion muss zunächst noch vom Kartellamt genehmigt werden und soll spätestens Ende April über die Bühne gehen. Der Preis liegt bei 110 Millionen Euro und entspricht damit dem Doppelten des letztjährigen erzielten Umsatzes der StepStone Software Sparte.
Als erster Blogger reagierte Thomas Schulze von Spirofrog auf diese Neuigkeit.
Springer, so heißt es, möchte sich auf die Vermarktung seiner Online Rubrikenmärkte konzentrieren. Das ist an sich eine sehr gute Idee. Jedoch leuchtet mir nicht ein, weshalb der Bereich gänzlich vom Konzern abgetrennt werden soll. Die StepStone Talent Management Software ist ein gut florierender Bereich und kann sich erfolgsmäßig – gerade im Vergleich zu seinen Konkurrenten aus dem Jobbörsen Bereich – wirklich sehen lassen. Warum nicht einfach zwei verschiedene Unternehmen bestehen lassen und beides abschöpfen?
Ich denke, dass Springer sich eben eher als (Online-) Medienhaus sieht. Somit erscheint der Schritt als konsequente Verfolgung der gesetzten Ziele. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Verkauf für beide Seiten rechnen wird.
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Eva,
herzlichen Dank für die Erwähnung, mit Deiner Vermutung hast du wohl Recht. AS sieht sich sich schon eher (Online-) Medienhaus denn als Software Boutique, wurde mir gestern auch nochmal bestätigt von einem AS Mann! Vor allen Dingen, waren dann die restlichen Prozente, die Springer an Stepstone noch zukaufen musste, fast umsonst