Der totaljobs.com Kauf von StepStone war aus unten stehenden Gründen vorhersehbar und zeigt eine interessante Neuausrichtung der internationalen StepStone Strategie auf. Bisher waren StepStones internationale Aktivitäten vor allem durch The Network geprägt: ein Zusammenschluss mehrerer internationaler Stellenmärkte mit dem Ziel, die Vielfalt und Unabhängigkeit der jeweiligen Partner zu gewährleisten. Mehrfach habe ich beispielsweise Monsters internationale Strategie mit einem “ich-kauf-mir-die-Marktführerschaft-und-schlucke-sie-alle”-Label versehen, und als StepStone 2007 den österreichischen Player Jobfinder übernommen und umgetauft hatte, befürchtete ich, dass sich StepStone genauso entwickeln könnte. Dem war nicht so, denn selbst weitere Zukäufe wie Sourcéa oder die ebenfalls französische LVE Gruppe und auch jobingenieur behielten und behalten auch immer noch ihren eigenen Namen.
Auch in Skandinavien wurde nachgekauft, bereits 2005 mit Jobbsverige in Schweden.
2008 übernahm dann Axel Springer zu 100 Prozent die StepStone ASA, nachdem im September 2004 (auf meiner ersten Zukunft Personal) die Minderheitsbeteiligung bekannt gegeben worden war.
Nach der Finanzkrisen-Durststrecke der Jahre 2008 und 2009 verkauft Axel Springer 2010 die Talent Management Sparte “StepStone Solutions” an die britische HgCapital. Daraus wird dann Lumesse. Axel Springer, so wird der unverständliche Verkauf kommentiert, wolle sich auf den Ausbau der Rubrikenmärkte konzentrieren.
Während der Finanzkrise sind dies in erster Linie andere Märkte als Stellenmärkte, aber StepStone wächst weiter. Vor allem in Deutschland, wo sich die Düsseldorfer großer Reichweite und Nutzerbeliebtheit erfreuen.
Soviel zum Einstieg. Und nun die Hinweise, die mir bereits seit einigen Wochen gezeigt haben, dass StepStone mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in großen Märkten zuschlagen würde und ganz gezielt totaljobs.com kaufen würde:
Fragen, die sich aufgrund dieser Übernahmen auftun, sind diese:
Hier informiert Sie die Online Recruiting Beraterin Eva Zils über die neuesten E-Recruiting Trends, kommentiert das Geschehen rund um deutsche und internationale Stellenbörsen, berichtet über neue E-Recruiting Trends und sammelt in ihrem neuen Blog Social Media Recruiting alles Wissenswerte zum Thema Personalmarketing im Web 2.0!
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Great write-up and an interesting thought of StepStone buying BranchOut outright. It would be pretty stupid however, considering BranchOut is nothing but a ponzi scheme that will eventually implode upon itself. However, the site has made quite some ripples in the US and is even considered a threat according to LinkedIn (they reference to BranchOut in their annual report as a threat). So, who knows…
France is most likely on the hitlist of StepStone, but the two biggest job sites over there are part of yet another large publishing company and they will probably ask top dollar for it. So it doesn’t seem very likely. Jobs.ch is a likely candidate, but owned by a large VC that will also rub its hands with pleasure when StepStone comes knocking. And by that account, probably all partners of The Network will be grooming themselves to look their best when StepStone is in the room… Which puts StepStone in a bit of a difficult spot, as everybody now knows StepStone wants to expand aggressively. But wait, Monster is still for sale! Or would that be something of a reversed take-over?