Sehr gut durchgeführte Recherchearbeit soll belohnt werden. Daher habe ich Thorstens Blog Post zum Monster Marsch auf Osteuropa durch Aufbau eines Customer Care Centers in Brno für meine englischen Leser sinngemäß übersetzt (hier) und am Ende des Artikels zwei, drei Gedanken angefügt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Monster mit soviel aufgedeckter Wahrheit über ein zunächst noch geheim gewähntes Unterfangen nur schwer umgehen kann. Krisensichere (und interne?) Kommunikation scheint dort nicht an erster Stelle zu stehen, wie es sich erst vor knapp einem Jahr bei dem großen Datenklau beim amerikanischen Monster bereits gezeigt hatte. Oder auch bei der Jobpilot Übernahme durch Monster im April 2004, als ich von Jobpilot-Mitarbeitern wesentlich stichhaltigere Einzelheiten zur Zukunft des Jobpilots erhalten habe als von den Monsters…
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was mit den deutschen Customer Care Monstern geschehen wird. Und wie ich in meinem englischen Post andeute, wird die Schlacht auf dem osteuropäischen Jobbörsenmarkt sicher nicht einfach. Mehr Infos zum dortigen Markt gibt es hier und hier geht’s zur Linkliste mit internationalen Stellenbörsen.
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Quo vadis, Monster?
Neben der Frage der osteuropäischen Markdurchdringung (ich bin übrigens von CVO aus Estland alles andere als überzeugt) stellt sich auch noch die Frage des Service-Niveaus bei Monster. Ich habe da in den letzten Wochen bereits einen deutlichen Rückgang bemerkt, was die Bearbeitung von Aufträgen angeht. Wird das nun mit einer vollständigen Auslagerung langsam besser oder noch schlechter?
Kann sich auf die Position in Deutschland nicht wirklich positiv auswirken, wenn fehlerhafte Umsetzung und Zeitverzögerungen derart spürbar werden, wie es sich bereits jetzt andeutet …