Eva Zils

Softwareinitiative Deutschland Umfrage zum Jobbörsen-Chaos – die Lösung

Dank des kleinen Federvieh bin ich auf eine interessante Pressemitteilung der Softwareinitiative Deutschland gestoßen. Laut einer aktuellen Umfrage unter 250 Menschen (diese beinhalten sowohl Personalverantwortliche als auch Bewerber; sind aber nicht wirklich viele) herrscht in Deutschlands Jobbörsen-Dschungel ein dickes Dunkel.

Dann möchte ich mal etwas Licht in die Angelegenheit bringen: Zunächst wird ausgesagt, dass 88 Prozent der befragten Personaler “beklagen, dass sie aus Zeitgründen ihre Anzeigen nicht bei allen potentiell interessanten Jobbörsen einstellen können”.

Für diese und andere Recruiting Bedürfnisse gibt es jede Menge Agenturen, die den Unternehmen diese Arbeit abnehmen. Es muss noch lange nicht auf allen 1.500 existierenden Stellenbörsen inseriert werden, denn es sind in der Regel lediglich zwischen zwei bis fünf Stellenmärkte, die tatsächlich für die jeweilige Stelle geeignet sind. Man sollte eben nur wissen, welche.

Die Fragen und Überlegungen, denen sich Personaler und/ oder Einkäufer im Vorfeld stellen sollten, sind folgende:

  • Mit welchem Budget kann gearbeitet werden?
  • Für welche Standorte bzw. Länder wird die Mitarbeitersuche durchgeführt?
  • Welche Stellenprofile wiederholen sich regelmäßig während des Vertragsjahres?
  • Was steht im Vordergrund: der gute Preis oder eine optimale Veröffentlichung? (Sprich: geht es um einen möglichst billigen Einkaufspreis oder um einen niedrigen “Cost per Hire”?)
  • Legt der Personalverantwortliche Wert auf professionelle Beratung oder soll’s das Standard-08/15 Paket eines Billiganbieters sein?
  • Sollen die Anzeigen zeitnah veröffentlicht werden (z.B. per XML-Posting Tool von Agenturen, das direkt an die Jobbörsen angeschlossen ist)?
  • Wie wichtig ist dem Kunden der persönliche Kontakt zu seiner (Personalmarketing-) Agentur?
  • Soll die Agentur hauptsächlich im Printgeschäft tätig sein oder geht es um Internet-only?
  • Besteht das Interesse, neben den Stellenangeboten im Internet noch weitere HR-Kommunikation zu betreiben? Wenn ja, welche, Budget,etc?

Wenn Sie all diese Fragen beantwortet haben, lässt sich sehr einfach eine passende Media-, HR- oder Personalwerbung-Agentur finden.

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