Da hat sich Thomas Schulze, Gründer und Geschäftsführer der Jobbörse Spirofrog, etwas Schönes einfallen lassen: Mit seinem neuesten Baby, der Jobsuchmaschine Stellenangebote.net, hat er sich eine extrem gute URL im hart umkämpften Markt des Online Recruiting ergattert. So sei es (auch wenn ich nach wie vor nur wenig von Jobsuchmaschinen halte und auch nicht so schnell meine Meinung ändern werde)!
Aber vielleicht lässt sich Master Thomas auf Dauer mit seinem Team etwas einfallen, um auf der schönen Domain nicht nur “gespiderte” Jobs wiederzukäuen, sondern eine richtig gute Jobbörse daraus zu machen. Damit auf dem deutschen Markt wieder etwas mehr Leben in die Bude kommt

A propos deutscher Jobbörsenmarkt – ich habe mir heute morgen mal die aktuellen Google Trends der deutschen Top 5 angesehen (zum Vergrößern des Bildes, bitte darauf klicken). Seit Juli 2009 verzeichnet StepStone.de eindeutig mehr Zugriffe als Monster. Das hatte mich ja Anfang vergangenen Jahres dazu angeregt, die Behauptung aufzustellen, dass StepStone die neue Nummer 1 in Deutschland wird.
Dabei kann natürlich jeder seine Klickraten auf den Seiten und auf die einzelnen Jobs in die Höhe treiben (wobei ich hier keine böse Anspielung auf StepStone machen möchte – macht ja jeder). Bei Monster ist es ja seit geraumer Zeit so (@Monster: wann war das genau bitte, als die Suchmechanismen verfeinert wurden und eine Art Layer-Pop-Up die wichtigsten Inhalte der Jobs anzeigte, ohne dass man darauf klicken musste?), dass Bewerber nicht mehr zwingend auf die in den Ergebnisseiten angezeigten Stellen klicken müssen, um die wichtigsten Eckpunkte zu erhalten. Ergo, es gibt weniger Zugriffe auf die Anzeigen generell.
Das Interessante ist jedoch – und hierzu habe ich objektive Statistiken gesehen – dass es bei bestimmten Jobbörsen (nicht nur bei StepStone) sehr viele Anzeigenzugriffe gibt, aber dass die in der Anzeige ausgeführten Aktionen (z.B. Klick auf die Mailadresse oder das Online Bewerbungsformular) in der Regel bei Monster genauso hoch, wenn nicht sogar geringfügig höher sind als bei anderen.
Fazit: Es bleibt wie immer die Frage bestehen, ob die Anzahl der Zugriffe das Maß der Dinge ist oder die Qualität der eingegangenen Bewerbungen. Viele Zugriffe und Aktionen in der Anzeige sind wichtig, aber letzten Endes entscheidet der Recruiter über die Qualität der “Ausbeute”. Diese hängt schließlich auch davon ab, wie gut ein Stellenprofil beschrieben wurde.
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