TheLadders aus Großbritannien ist so in etwa mit dem aus München stammenden Experteer vergleichbar: Nutzer bezahlen für einen exklusiven Karriereservice und erhalten damit Zugang zu Headhunter Kontakten und Stellenangeboten, die sonst nicht oder kaum am Arbeitsmarkt zu finden sind (zumindest glauben die Benutzer dies).
Die Schwierigkeit dabei ist, dass auf der einen Seite gute und zahlreiche Kandidaten und auf der anderen Seite interessante Jobangebote für die bezahlende Klientel (hier in erster Linie die Bewerber) vorhanden sein müssen.
TheLadders haben sich seit Anfang März dazu entschlossen, ihren registrierten Nutzern die Stellenausschreibungen kostenfrei anzuzeigen. Bisher waren dafür monatlich GBP 10 fällig.
Resultat: In den ersten vier Tagen nach dem Wechsel schoss die Bewerbungsrate um 71 Prozent in die Höhe. TheLadders, so berichtet Louise Triance, hätten damit der steigenden Nachfrage von Recruitern nach qualifizierten Kandidaten Rechnung getragen. Allerdings, so schreibt sie, beziehe sich diese Neuerung ausschließlich auf Großbritannien.
Gute Lösung für alle!
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