Eva Zils

Tutorial Teil 5 – Personalmarketing mit Facebook Ads – Was kostet’s und was bringt’s?

Nachdem ich dargestellt habe, wie und wann Facebook Ads im Rahmen der Mitarbeitersuche und fürs Employer Branding eingesetzt werden können, wie sich diese Textanzeigen am sinnvollsten für Personalwerbung gestalten lassen, welche Möglichkeiten der Zielgruppenansprache mit Facebook Ads es gibt und sich daraus letzten Endes Statistiken, Analysen und ROI ableiten lassen, geht es heute zum letzten Teil: Was kostet’s und was bringt’s?

Die Kosten können an ein individuelles Tagesbudget angepasst werden. Dieses muss mindestens 1,00 € betragen. Das Mindestgebot für TKP liegt bei 2 Cent pro Tausend Ad Einblendungen, für CPC bei 1 Cent pro Klick. Eine Einrichtungsgebühr wird – zumindest momentan – nicht erhoben, was ein Vorteil gegenüber Google AdWords ist. Ein weiterer Gegensatz zu AdWords ist, dass das jeweilige Tagesbudget NIE überschritten wird – etwas, das bei Google regelmäßig vorkommt.

Derzeit sind die empfehlenswerten Gebote für sowohl CPC- als auch TKP-Modell sehr niedrig (zwischen 20 – 50 Cent bzw. 12 – 15 für die Tausend Kontaktpreise). Thomas Hutter, der Schweizer Facebook und Online Marketing Spezialist, rät dazu, die Budgets im Laufe dieses Jahres stetig anzuheben. Der Werbe-Wettbewerb wird in den kommenden Monaten stark zunehmen.

Und was bringt’s? Bisher jede Menge Klicks auf die Zielseite und viele Ad Impressions – also trotz relativ niedrigem CTR eine gute Möglichkeit für Firmen, mit ihrer Personalwerbung und Employer Branding Kampagne auf Facebook wahrgenommen zu werden.

Unternehmen, die mit einer eigenen Seite vertreten sind, sollten auch die Engagement Ads nutzen, um Fans zu finden und mit potenziellen Kandidaten in Kontakt zu treten.

Noch spannender wird es, sobald das Conversion Tracking für alle Werbetreibenden zugänglich ist.

Bis dahin hat das Social Network dann hoffentlich auch ein besseres Abrechnungssystem auf die Beine gestellt: Derzeit werden täglich die anfallenden Gebühren von der Kreditkarte abgebucht – sehr lästig. Die herunterladbaren “Rechnungen” geben auch nicht viel her. Aber das wird alles.

Viel Erfolg bei der Personalsuche via Facebook!
Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

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3 Kommentare

  • Lukas O. sagt:

    Interessanter Post. Allerdings sollte man hinzufügen, dass man Conversion Tracking nicht unbedingt braucht. Mit jedem besseren Analytics-Tool kann man Conversions von Besuchern, die über Facebook Ads kommen, ja ziemlich leicht messen. Auch wenn man AdWords nutzt, sollte man immer ein zweites Conversion-Tracking-Tool verwenden und nicht nur das von AdWords.

  • Eva, Super Beitrag wie immer bei Dir und vor allem hast Du auch Kunden, die so etwas nutzen zum Employer branding. Klasse!

    Freu mich, wenn du bald über uns schreibst.

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