Language Version: Artikel auf deutsch

Wirklich lustig, was Christian Müller da zu Tage gebracht hat: In einem Artikel der WiWo Online werden die Jobbörsen Jobware, StepStone und Jobpilot genannt, die bei der Suche nach technischen Berufen (Jobware und StepStone) oder für Vertriebsexperten (Jobpilot) gut geeignet sind. Haben Sie’s gemerkt? Keiner spricht von Monster. Dabei besteht die Zweckgemeinschaft doch schon seit beinahe vier Jahren… Tss Tss, ist da nicht gründlich genug recherchiert worden? Und das bei einem so hoch qualitativen Medium wie der Wirtschaftswoche?

Wieso wird überhaupt Jobpilot für Vertriebsexperten angepriesen? StepStone als “Fundgrube vor allem für technische Berufe” mag ja durchaus zutreffen. Leider befindet sich die anvisierte Klientel jedoch nicht unbedingt dort. Der Rücklauf (und die Zugriffsraten) auf diese Stellen bei dieser Jobbörse nehmen seit mehr als 15 Monaten kontinuierlich ab (und das hat in dem Fall nur wenig mit dem IT- und Ingenieur-Fachkräftemangel zu tun).

Meiner Meinung nach wurde in dem WiWo Artikel die Internet Stellenmarkt Landschaft etwas zu voreilig abgegrast. Schon mal etwas von heisejobs oder ingenieurweb gehört? Kleine, feine und spezialisierte Seiten, die den Job so manches Mal besser erledigen als die “Großen”.

Ich habe den Eindruck, dass der Beitrag letzten Endes vor allem auf eines abzielt: die Kooperation der WiWo mit dem Anbieter PersonalMarkt in den Mittelpunkt zu stellen. Bewerber können sich (kostenpflichtig) eine Gehaltsanalyse erstellen lassen und (kostenfrei) die Datenbank mit ihren eignen Einkommensangaben füllen.

 Abonnieren Sie meinen RSS-Feed

Zurück nach oben