Während sich die Nutzer von Social Media allerorts wappnen, um ihre Partyfotos und sprachlichen Faux-Pas auf Facebook einem potenziellen Arbeitgeber vorenthalten zu können (dank Netzwerk-in-Netzwerk Apps wie Branchout und Monsters BeKnown oder BraveNewTalent), nimmt der sogenannte Background Check seitens der Recruiter mit Hilfe von sozialen Netzwerken und Suchmaschinen zu.

In Großbritannien befragte der Personaldienstleister für die Finanzbranche Robert Half Arbeitgeber aus dem Finance- und Accountingbereich (leider wird hier keine genaue Zahl der Teilnehmer genannt) und stellte fest, dass einer von drei Recruitern Online Background Checks bei Bewerbern durchführte. Auch diejenigen, die ihre Personalsuche nicht online abwickeln.

Also aufgepasst, was so im Netz über die eigene Person zu finden ist. Bewerber sollten regelmäßig Online Monitoring zu Ihrem Internet-Ruf betreiben, um schädliche Inhalte im Notfall professionell entfernen zu lassen.

In der Finanzbranche ist das außerdem besonders zu empfehlen, denn eine Umfrage von eFinancialCareers ergab, dass die deutsch-sprachigen Angestellten im Bankensektor sehr schwierig zu halten sind. Sie sind zu 45 Prozent auf der Suche nach einem Job und halten dabei Ausschau nach finanziell attraktiven Angeboten. Des Weiteren sind sie vor allem im europäischen Ausland mobil. Demnach ist mit einer weiteren Abwanderung von qualifiziertem Personal zu rechnen.