Kürzlich veröffentlichte alma mater seine neueste Gehaltsstudie für Hochschulabsolventen und Praktikanten. Jochen hat hierzu einen sehr guten und umfassenden Beitrag verfasst.

Des Weiteren halte ich die ausgewogene Aufteilung sowohl der unterschiedlichen Unternehmensgrößen als auch der Branchen- und Postleitzahlenzuordnung für gelungen und dadurch die Studie als Ganzes für aussagekräftig (685 Teilnehmer mit 4.224 Gehaltsangaben). Da ein Großteil der teilnehmenden Firmen aus der alma mater Kundendatenbank stammt (der Rest wurde durch PR-Arbeit gewonnen), erlaubt dies den Rückschluss, dass die Kundenstruktur des HR-Dienstleisters durch seine Variabilität gut aufgestellt ist.

Neben den sich zunehmend stabilisierenden Einstiegsgehältern (um die 40.000,00 Euro p.a.), treten folgende Ergebnisse hervor:

  • Je größer das Unternehmen, umso besser das Gehalt, wobei die KMUs allmählich den Unterschied zu den Großen verkleinern. Ist heute ja auch notwendig, wenn man sich gute Abschlusskandidaten ins Boot holen möchte.
  • Das Süd- Norde Gefälle hat sich umgekehrt: Inzwischen wird in Niedersachsen und Hamburg mehr Gehalt geboten als in Bayern und Baden-Württemberg. Das Ost-West Gefälle bleibt bestehen, verringert sich jedoch.
  • Die neuen Studienabschlüsse wie Master und Bachelor werden realistischer eingestuft (Master – Diplom – Bachelor. Wobei die Diplomabschlüsse in kleineren Betrieben noch höher bewertet werden. In den größeren Unternehmen gleichen sich Löhne für Diplomanden und Masterabsolventen an).
  • Die Wertschätzung von Trainees variiert: Je nach Branche werden Traineeprogramme als zielgerichtete Vorbereitung auf Führungsaufgaben verstanden. Andere Branchen verstehen Trainees als kostengünstige Einarbeitung von Nachwuchskräften.

Die wirklich sehr lesenswerte Studie steht auf der Homepage des Hochschulrecruiting Dienstleisters zum Download bereit. Viele inetressante Einblicke beim Lesen!