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Mitarbeiterempfehlung als lukrative Mitarbeitergewinnung
In einem aktuellen Newsletter stieß ich auf einen Artikel, der mich beim Lesen über die neue CCNHochschulrecruiting Studie stutzig machte. Zitat: “Fast alle Unternehmen nutzen [zur Absolventenrekrutierung] u. a. Internetstellenanzeigen, firmeneigene Webseiten und die Vergabe von Praktika. Mit unmerklichem Abstand dahinter liegen Mitarbeiterempfehlungen, Aushänge an Hochschulen, sowie die klassischen Anzeigen in Printmedien.” (Meine Hervorherbung)

Aha! Mitarbeitempfehlungen kommen direkt nach Anzeigenveröffentlichungen in Jobbörsen und werden in einem Atemzug mit Presseannoncen genannt! Gilt das auch für nicht-Absolventen? Ich finde diesen Umstand jedenfalls interessant, weil es in Deutschland bisher kein Portal gibt, das sich auf eine kommerzialisierte Mitarbeiterempfehlung spezialisiert hat. Jedenfalls habe ich davon noch nichts gehört, und wenn es etwas Bemerkenswertes gäbe, hätte mich diese Neuigkeit mit Sicherheit erreicht. :-) Haben wir hier etwa eine Marktlücke?

jobware-vermittlungsprovision.jpgEines ist mir kürzlich jedoch aufgefallen: Stellenausschreibungen der Jobware-hauseigenen Personalberatung Jobware Consult bieten bei besonders hoch dotierten Anzeigen denjenigen eine Vermittlerprovision, die einen einstellenswerten Kandidaten empfehlen (natürlich erst dann, wenn dieser tatsächlich eingestellt wurde). Um die Höhe der jeweiligen Provision zu erfahren, einfach auf eine der Top-Offerten klicken. Auf meine Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass Jobware “gerne ungewohnte und innovative Wege” ginge. So sei es. Ich wundere mich jedoch, weshalb dieser Ansatz alleine in der Internet-Rekrutierungswelt bleibt…

In England ist mit dem Anbieter Jobtonic eine erfolgreiche Seite am Markt, die in der Arbeitervermittlung durch Freunde, Bekannte und Familienmitglieder tätig ist. Darüber hinaus gibt es noch Zubka.

Frankreich erfuhr einen wahren Hype vor ungefähr zwei Jahren, als die Anbieter Jobmeeters und Cooptin an den Markt kamen. Heute spricht kaum noch jemand von diesen Seiten, da sie nicht den gewünschten Erfolg erbracht hatten. Dennoch legt die französische IT-Jobbörse LesJeudis derzeit ein Spiel auf, das auf der Basis der so genannten “Co-Optation” basiert. Dazu habe ich bereits Anfang der Woche meine freche professionelle Meinung abgegeben.

UPDATE (von heute, 15.25h): Gerade eben hat mir der Niederländer Alex den Haan von AcademicTransfer.nl eine Mail geschickt und mir mitgeteilt, dass es in Deutschland seit Anfang August eine solche Jobempfehlungsplattform gibt: Jobleads. Wie es sich für echte Web 2.0 Startups gehört, natürlich in der Beta-Version. Nun, die Version ist noch so neu, dass es gerade mal drei offene Festanstellungen und zwei Praktikantenplätze zu vermitteln gibt. Viel Erfolg.

In den Niederlanden gibt es spotajob.com, in den USA, H3.

Job Referral Sites in Europe: UK, France and Germany
Let’s look at some job referral sites in Europe, mainly in Germany, the UK and France. In the UK, the system of recommending suitable candidates via (internet) networks is a good success as can be seen in Jobtonic that has not only multiplied the number of passive job seekers but has also attracted interesting managers. Apart from that, there is Zubka in the UK.

The French job referral sites Jobmeeters and Cooptin made the news about two years ago but are nowadays struggling with acceptance among recruiters and in the online recruitment industry general due to lack of convincing hiring results. Nevertheless, as I commented on last Monday, the French IT job board LesJeudis.com is heading into a referral-like direction with their funny online sweepstake.

Germany represents rather a desert with regard to job recommendation platforms. The only thing If ound recently was a job ad from Jobware’s inhouse staff recruitment consultancy Jobware Consult, in which people could earn money by referring candidates. I asked them what that was about (given that this is not a usual thing to do for a German job board) and I was told that “Jobware [was] always seeking uncommon and innovative ways” to place high potentials.

As I learned earlier this afternoon – thanks to Alex den Haan from the Dutch AcademicTransfer.nl, Germany has a Web 2.0 job referral site since the beginning of May 2007. However, Jobleads has started their business in August with the launch of their Beta Version. For the time being, there are three contract positions and two internships to fill.

The Netherlands also have a platform to recommend applicants and receive a reward: spotajob.com. And let’s have one from the US as well: H3. Good luck and happy cash. 😉

Les sites de Cooptation en Europe: Angleterre, Allemagne, France
En Angleterre, il y a le site de cooptation Jobtonic qui a beaucoup de succès ce qui se traduit par des chiffres des chercheurs d’emploi passifs en hausse inscrits sur leur site. Hormis cette plateforme, il existe également Zubka au Royaume Uni.

Les sites français Jobmeeters et Cooptin peinent à convaincre les recruteurs suite à de mauvais résultats. Néanmoins, LesJeudis se lance dans un jeu concours qui est basé sur quelques principes de la cooptation. J’en ai parlé ce lundi en donnant mon avis (comme d’hab 😉 ).

Les Allemands n’ont pas vraiment attaqué ce marché de recommandation de talents lié à des réseaux sociaux. Pourtant, il y a quelques semaines, j’ai trouvé des annonces du cabinet de recrutement du site d’offres d’emploi Jobware, Jobware Consult, dans lesquelles on pouvait toucher une prime en proposant un candidat (bien sûr, seulement après l’embauche de celui-ci).

Sinon, il n’y a pratiquement pas de plateformes en Allemagne qui s’inscrivent dans la cooptation. Sauf, comme je l’ai appris cet après-midi par le néerlandais Alex den Haan, qui travaille pour le hollandais AcademicTransfer.nl, un nouveau site Web 2.0 qui s’appelle Jobleads. Il a été fondé en mai 2007 et a lancé sa version Béta au mois d’août. Pour l’instant, je n’ai pu trouvé que trois postes à plein temps et deux offres de stage.

Quant aux Pays Bas, il y a spotajob.com et, aux Etats-Unis, il y a H3.

Bonne cooptation et bonnes primes.

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