Allgemeine Jobbörsen gibt es eine ganze Menge in Deutschland, Jobsuchmaschinen auch (und für Deutschland müssen Sie unbedingt diese hier im Blick behalten), Presseschaltungen sind nach wie vor beliebt im Recruiting-Mix, und dies vor allem im regionalen Bereich. Also dort, wo viele Mittelständler, die “Hidden Champions”, zu Hause sind.

Nun geht mit dem Regio-Jobanzeiger eine weitere regionale Jobbörse mit diversen Städteplattformen an den Markt. Die Gründer sind niemand anderes als die Betreiber der Mittelstandsjobbörse Yourfirm, an der stellenanzeigen.de seit März 2012 eine Beteiligung hält – die Höhe der Beteiligung wird jedoch nicht genannt.

stellenanzeigen.de sind durch ihre Verlagskooperationen ebenfalls regional aufgestellt und haben kürzlich ihre eigenen mobilen Webauftritte und Apps als auch die ihrer Partner komplett überarbeitet (nur schade, dass die Darstellung der Anzeigen in HTML nicht mobile-optimiert ist – ist allerdings auch gar keine einfache Sache).

Auch Jobware ist mit regionalen Zeitungskooperationen recht rührig: Letzte Woche hat Jobware wieder einen neuen Partner im Online Stellenmarkt Bereich gemeldet.

Kimeta und Joblocal bieten Ähnliches an und geben ebenfalls neue Portale und Kooperationen an. Schließlich gibt es noch meinestadt.de (Axel Springer-Tochter) und kalaydo – letztere sind ebenfalls mit Verlagen und regionalen Online Stellenmärkten verbunden.

Es gibt zwischenzeitlich so einige Online-Anbieter, die sich regional stark aufstellen – zum einen natürlich, um den “Großen” Reichweite abzugraben, aber zum anderen auch, um die Print-Umsätze, die für regionale Blätter noch ansehnlich sind, für sich zu gewinnen.

Und was tun die Verlage? Anstatt auf digital zu setzen, nachdem sie den Trend zum Aufbau von Online-Stellenbörsen komplett verpennt haben, kaufen sie sich die Technologie gestandener und führender Anbieter, welche dann zusätzlich von der Markenbekanntheit der Zeitung profitieren und ihre regionale Reichweite ausbauen. So kann’s gehen. Von wegen “Jobbörsen sind tot” oder so…