Diese Frage haben Sie sich bestimmt schon einmal gestellt, und jetzt, wo sich Jobbörsen anschicken, die Jobsuche aufs Handy zu verlegen (wenn auch im fürs Gehirn et al. eher ungefährlichen WAP-Internet – obwohl, wer weiß bei all diesem Daten- und Wellen-SMOG, der uns umgibt…), fand ich den nachfolgenden Beitrag amüsant. Er stammt aus dem aktuellen Kalender “Brockhaus – Was so nicht im Lexikon steht.” Da ich nun genügend Werbung für den Kalender 2009 gemacht habe, dneke ich, dass mir der Verlag keine Copyright Schwierigkeiten macht, wenn ich wiedergebe, was am 14. Juli 2008 geschrieben stand:

Die Sorge der Forscher gilt den Nervenzellen und Synapsen im Gehirn. An den Enden der Nervenzellen lagern sich Ionen an, elektrisch geladene Atome, und ermöglichen die Kommunikation der Zellen. Und Handystrahlung bringt diese Ionen ins Schwingen. Wie stark, ist direkt nicht messbar; man kann ja keine Thermometer in die Zellen einschleusen. Deshalb simulierten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts vor kurzem mit winzigen Fetttröpfchen in Salzwasser eine Art konzentriertes flüssiges Gehirn. Unter gehirnnächsten Bedingungen wurden mit Handystrahlung Temperaturspitzen von 100 Grad Celsius gemessen, zehnmal so hoch wie erwartet.

Erhitzt man Bratwurst und Kartoffelbrei in der Mikrowelle, so wird die Bratwurst schneller, da sie feinste Fetttröpfchen, umgeben von Wasser enthält. Und das Gehirn ist leider mehr Bratwurst als Kartoffelbrei. Die Forscher sind besorgt, halten voreilige Schlüsse aber für verfrüht. Im Übrigen verweisen sie darauf, dass die Mobilfunkindustrie über gute Anwälte verfügt.