Heute hatten wir wieder einmal Besuch aus Düsseldorf: Vor einem Jahr war bereits Tobias Welzel von StepStone nach Lyon gekommen. Dieses Mal war auch Account Managerin Karen Schwenn mit von der Partie, was mich persönlich sehr gefreut hat, da wir uns immer sehr gut unterhalten!

Auf dem Programm standen einige Zahlen (davon u.a.):

  • 1,1 Mio aktive Jobagents
  • eine bereinigte Lebenslaufdatenbank mit 238.000 aktiven (!) CVs
  • seit der Abspaltung der StepStone Solutions vom Axel Springer Verlag gibt es in Deutschland an die 125 Mitarbeiter (vorher waren’s doppelt soviele)
  • Personaleinbußen aufgrund der Finanzkrise gab es 2009 kaum und war auch nicht so hoch wie bei vielen Konkurrenten. Derzeit wird händeringend nach Personal gesucht! Bitte bei mir melden, ich leite den Kontakt weiter :-)
  • Nutzerzahlen (z.B. Nielsen 5 Mio Unique User/ Monat, comscore und Google Trends nebeneinander gestellt). Hier erfuhr ich auch, dass die Google Trends Zahlen dank meines Blogposts diesen Februar (Ist StepStone die neue Nummer 1 in Deutschland?) in die Präsentationen aufgenommen wurde. Danke, das beweist mir wieder, dass die Arbeit und Zeit, die ich in mein Online-Recruiting Blog investiere, Wellen treibt und Früchte trägt!

Auch sehr spannend ist der Marketingansatz (mal abgesehen von der Imagekampagne, die derzeit in einigen Axel Springer Titel gefahren wird), denn hier stehen eher die Stellenausschreibungen der Kunden im Vordergrund als die Marke StepStone an sich. Das Konzept hat sich seit dem Start 2006 bewährt und zeigt, dass man nicht immer die größte Markenbekanntheit am Markt haben muss, um erfolgreich zu sein und einen bleibenden Eindruck bei Kunden und Bewerbern zu hinterlassen 😉

Ebenfalls (relativ) neu ist, dass Printanzeigen der Hamburger Morgenpost nicht mehr automatisch und zwangsweise auf der dazugehörenden Jobbörse der Zeitung gepostet werden. Dadurch gibt es dann z.B. keine Anzeigenboubletten mehr und die dorthin gespiegelten Anzeigen werden aufgewertet.

Aus Agentursicht war die Aussage super interessant, dass die meisten Jobanzeigen, die mal eben so publiziert werden, nach der eigentlichen Kategorisierung nochmal nachbearbeitet und korrekt rubriziert werden müssen – da sie eben schlecht eingegeben wurden. Was für eine Schande, denn während die Anzeige fehlerhaft online ist, wird sie “älter”, rutscht in den Suchergebnislisten unablässig weiter ab, und wenn die Stelle dann optimiert wurde, ist es für einen akzeptablen Erfolg schon beinahe zu spät. Tja, Qualitätsservice hat eben doch seinen Preis.

In diesem Sinne: Qualität kommt zuerst und zahlt sich letzten Endes immer aus.
Guten Wochenanfang!