Ganz schön rührig, die Betreiber von Frankreichs erfolgreichem regionalen Jobbörsennetzwerk Régionsjob. Anfang der Woche entdeckte ich deren interessanten Ergebnisse der Umfrage zum Gebrauch von Social Media aus Sicht von Bewerbern und heute erfahre ich, dass der Regionalanbieter nun über die französischen Grenzen hinauswächst und internationale Kooperationen aufbaut.

Das neue Netzwerk soll ab September stark beworben werden, die URL dafür ist mit Jobtrotter.com wirklich nett ausgewählt.

Bisherige Partner sind die Schweizer JobUp AG (die momentan auch sehr geschäftig nach Kooperationen Ausschau halten – gestern habe ich ja erst über die neue Zusammenarbeit zwischen stellenanzeigen.de und der JobUp AG gebloggt), die britischen Guardianjobs (exzellente Wahl! – by the way, klicken Sie mal hier… seltsam), die Luxemburger jobs.lu und die marokkanische Seite Amaljob.com.

Fällt Ihnen was auf? Genau, außer der englischen Stellenbörse alles überwiegend Seiten aus Ländern, in denen (auch) französisch gesprochen wird. Hm, ich glaube, Régionsjob braucht hier ein wenig Fremdsprachenhilfe 😉 Ich helfe gerne weiter – avec plaisir!

Jedenfalls ein guter Schritt, auch wenn ich mich frage, wieso ein regionaler Anbieter nun plötzlich mit internationalen Generalisten zusammenarbeiten möchte. Wie wäre es denn mit Partnern, die ähnlich regional aufgestellt sind? Für Deutschland z.B. meinestadt.de oder kalaydo.

Es wird also weiter konsolidiert und sich zusammengeschlossen und -gerauft. Eine Frage bleibt aber immer noch bestehen: Welches Netzwerk soll ich für meinen internationalen Personalbedarf auswählen? Und eine einfache Antwort: Eine Mischung aus allen! Nur sollten Personaler wissen, welche Seiten für welche Stellenausschreibungen am besten passen. Hilfe benötigt? Ich stehe selbstverständlich zur Verfügung.

Ich wünsche ein schönes Fußballwochenende! Eines, das ich sogar in Deutschland verbringen werde. Viele Grüße