Analyse, Grafik und Auswertung der deutschen Jobbörsen Top im Mai 2019

 

Monatsende, es ist wieder an der Zeit, einen Rückblick auf die Posting Performance der deutschen Internet Stellenmärkte zu sehen.

Heute also die Daten, Grafik und Kommentare zu den Resultaten aus Mai 2019.

Abgerundet wird dieser Beitrag von Neuigkeiten aus der nationalen und internationalen Jobbörsen Landschaft, dieses Mal unter anderem mit Themen wie dem Start der österreichischen Jobbörse für Entwickler von einem österreichischen Entwickler, dem offiziellen Launch von Google for Jobs in Frankreich,….

Zur Datenerhebung und Analyse verwende ich mit freundlicher Genehmigung das Tool Jobfeed von Textkernel.

Frühere Posts und Auswertungen finden Sie unter dem Tag “Marktanteile“.

 

Zur Wiederholung nochmals die Begriffsklärung “Unique Jobs” versus “Anzahl Job Postings” generell:

Es geht bei meiner Auswertung ausschließlich um die so genannten “Unique Jobs” bei den Top 10 Stellenmärkten, also die reine Anzeigenschaltung einer einzigartigen Anzeige. Wenn diese eine Anzeige auf weiteren Online Stellenmärkten breiter gestreut wird, handelt es sich um so genanntes “Multi Posting“. Es kann auch zu “internen Anzeigen Doppelungen” kommen, wenn zum Beispiel eine Anzeige mehrfach auf ein und demselben Stellenmarkt gepostet wird.

Heute in diesem Beitrag:

Zunächst noch zur einführenden Erklärung in die Auswertung der Online Stellenmärkte die

Vorgehensweise Auswertung der Top 10

 

Hier zur Wiederholung sowohl die Vorgehensweise als auch die Kriterien, die ich für die Analyse zugrunde lege:

Unique Job“ ist der Begriff für jedes einzelne Stellenangebot an sich, ohne auf eventuelle Mehrfachveröffentlichungen („Multi-Posting“) ein und desselben Jobs zu sehen. Im Gegensatz dazu stehen “interne Duplikate”, also Stellenangebote, die doppelt oder mehrfach auf der selben der einer anderen Jobbörse erscheinen.

  • als Datenquelle habe ich ausschließlich „Job Board“ gewählt
    • damit sind z.B. Jobbörsen von Personaldienstleistern ausgeschlossen aber auch Jobsuchmaschinen wie beispielsweise Indeed oder Careerjet
  • es werden ausschließlich „Unique Jobs“ betrachtet
    • d.h. dass z.B. Mehrfachschaltungen (Stichwort: Multiposting) lediglich als ein einziger, „unique“ Job gewertet werden
  • in der Auswertung geht es ausschließlich um Jobs von direkten Arbeitgebern
    • sprich: auch hier werden Jobs von z.B. Personaldienstleistern nicht gezählt
  • bei der Anstellungsart bzw. angebotener Vertragsart habe ich Praktika, Ausbildungen und freiwillige & ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeschlossen
    • Teilzeit Jobs sind damit in der Auswertung vorhanden
  • ich habe einige Jobbörsen ausgeklammert,
    • weil diese u.a. dafür bekannt sind, wie Jobsuchmaschinen Jobs zu aggregieren oder ähnliche Ausschlusskriterien aufweisen
    • Monster.de aggregiert mittlerweile ebenfalls Jobs, daher ist es möglich, dass ich diese Plattform in Zukunft aus der Analyse ausschließen werde
  • es geht nach wie vor um Jobbörsen aus Deutschland

Grafik: deutsche Jobbörsen Top 10 Mai 2019

 

Deutschlands Top Jobbörsen im Mai 2019

Deutschlands Top Jobbörsen im Mai 2019

Kommentare

 

Wieder finde ich es auffallend, dass laut Jobfeed lediglich drei Internet Stellenmärkte den Markt, gemessen an der Job Posting Performancedominieren, wobei die Jobbörse der Arbeitsagentur keine kommerzielle Jobbörse ist und auf Ebay Kleinanzeigen vor allem Mini-Jobs und so genannte “Blue Collar Jobs” zu finden sind.

Die Top 10 vereinigen bereits knapp 80% des gesamten Marktvolumens – gemessen an veröffentlichten, unique Jobs – auf sich, während die Top 3 alleine beinahe 70% stellen.

Interessant wären auch die ersten Traffic Zahlen auf Stellenangebote bei Jobbörsen, die ihre Job Posting Daten gemäß der Schema.org Vorlage für Google for Jobs strukturieren.

Haben sich die Zugriffe seither verändert? Falls ja, wie?

Wie hat sich gegebenenfalls das Nutzerverhalten geändert?

Sagen Sie es mir gerne:

Kontakt

Neuigkeiten aus der nationalen und internationalen Jobbörsenbranche

 

Kommen wir nochmals zu meiner im vorigen Abschnitt gestellten Frage zurück: Wie wirkt sich der Deutschlandstart von der Google Job Search Experience (“Google for Jobs”) auf die Online Stellenmärkte aus? Auf Reuters ist zum Beispiel von StepStone zu lesen, dass die Zugriffe auf Stellenanzeigen seither zurückgehen. StepStone ist eines der sehr wenigen Jobportale (neben Indeed), die sich nicht dem vorgeschriebenen Schema des “neuen Jobbörsen Marktführer über Nacht“, wie sistrix es in einer Sichtbarkeitsanalyse betitelte, anschließen.

Nein, hier steht ein Prozessurteil aus, das StepStone-Mutter Axel Springer bezüglich mehrerer eingeleiteter Verfahren gegen Google, erwartet.

Im Vorfeld des Google for Jobs Launches hat es bereits Hinweise auf ein wissenschaftliches Papier gegeben, in welchem die Wettbewerbswidrigkeit von Google for Jobs untersucht und festgestellt wurde.

Sehr spannend!

In der Zwischenzeit ist die Google Job Search Experience auch offiziell in Frankreich ausgerollt worden.

Kritische Stimmen seitens französischer Jobbörsen oder anderer Medien habe ich bisher noch keine entdeckt. Hier werden vor allem die Vorzüge für Bewerber und Unternehmen in den Vordergrund gestellt.

Selbst der Jobbörsen Marktführer Frankreichs, Régionsjob – das regionale Jobbörsennetzwerk der Gruppe “HelloWork” – erfreut sich am Google for Jobs Start und reagiert damit ganz anders als StepStone Deutschland. Und das, obwohl auch bei Régionsjob beziehungsweise HelloWork, Pressegruppen und Verlagshäuser mit im Boot sitzen.

Doch nun zu anderen Themen:

Zurück zum deutschsprachigen Jobbörsen Markt: In Österreich ist letzte Woche die Jobbörse devjobs.at an den Start gegangen.

Nächste Woche mehr dazu hier im Blog!

LinkedIn hat in den letzten Monaten einige interessante neue Services gelauncht und/oder getestet. Bei Jeff gibt es ein paar Details dazu.

Besonders erwähnen möchte ich hier die “LinkedIn Live” Option, die vergangenen Februar in den USA für ausgewählte , “invite-only” Personen in Beta gelauncht wurde:

This week, the company is launching live video, giving people and organizations the ability to broadcast real-time video to select groups, or to the LinkedIn  world at large.

Launching in beta first in the U.S., LinkedIn Live (as the product is called) will be invite-only. In coming weeks, LinkedIn will also post a contact form for others who want to get in on the action. It’s not clear when and if LinkedIn will make it possible for everyone to create LinkedIn Live videos, but if you consider how it developed its publishing features for written work, that will come later, too.

Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Live Video Funktion – ähnlich wie die so genannten “Monster Studios” – für Arbeitgeber sehr interessant ist, um zum Beispiel Jobs zu promotenm Teams in Aktion zu zeigen oder auf sonstige Weise Personalmarketing zu betreiben.

That’s it für heute.

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So weit Auswertung, Analyse und News aus Mai 2019.

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