Na, dann möchte ich JoBlogger Marcus nicht mehr länger auf die Folter spannen und wie gewünscht meinen Kommentar zu seinem Post “Who’s the King” abgeben 😉

Ich denke schon seit längerem, dass es an der Zeit ist, ein einheitliches, objektives System einzurichten, das es ermöglicht, die genaue Besucherzahl pro Internet Stellenmarkt zu ermitteln. Daran halte ich auch weiterhin fest, denn dort wo Visits sind, sind auch potenzielle Bewerber.

Jedoch sind Besucherzahlen relativ, so wie jede Jobbörse relativ ist. Damit meine ich, dass zwar zum Beispiel eine Monster-Seite einige Tausende Visits am Tag hat, aber dass dies leider nicht bedeutet, dass sich der passende Kandidat für Unternehmen XY auf genau dieser Jobbörse befindet. Demnach ist es meiner Meinung nach interessanter, detaillierte Analysen zu den unterschiedlichen Zielgruppen der jeweiligen Stellenmärkte zu machen (aber nicht in Form von einer Aufteilung nach gespeicherten CVs in der Lebenslaufdatenbank). Und dies am besten von einer neutralen, externen Quelle. So eine Art IVW zur Profil-Erhebung der Nutzerschaft, wobei die Ergebnisse ähnlich wie in der britischen NORAS-Studie niedergelegt werden.

Denn auch wenn sich die deutschen Top5 Jobbörsen alle zu “Generalisten” zählen, heißt das nicht, dass alle Stellenprofile auf allen Jobbörsen den selben Erfolg haben – auch wenn der Erfolg einer Anzeige ebenfalls stark geprägt wird durch das Stellenangebot an sich, also durch Stellentitel, Text, eingefügte Keywords, etc. Aber das ist ein anderes Thema, auf das ich ein anderes Mal eingehen werde.

Daher ist es für mich (und mit Sicherheit für die vielen Personaler, die ihre freien Stellen zu besetzen haben) in erster Linie relevant zu wissen, welche und ob die Jobbörse den geeigneten Bewerber liefern kann.