Die Vorbereitungen zum zweiten HR Hackathon sind im Gange, kürzlich haben wir die offizielle Eventseite gerelauncht, und dabei die Partner und Sponsoren veröffentlicht, die bereits mit an Bord sind.
Ganz besonders freue ich mich, dass unter den 3 VIP Sponsoren (Platin und zwei Mal Gold Plus) 3 große Jobportale vertreten sind, nämlich diese hier:
Platin Sponsor – stellenanzeigen.de (2015 bereits als Gold Sponsor vertreten)
Nach den Interviews mit StepStone und stellenanzeigen.de die letzten beiden Wochen, ist heute Indeed an der Reihe und bildet den Abschluss der Artikelserie.
Ich habe jedem der drei oben genannten Online Stellenmärkte 5 Fragen gestellt.
Auf geht’s:
5 Fragen an Frank Hensgens, Geschäftsführer Indeed Deutschland
1. Online-Recruiting.net: Mal ganz frech gefragt: HR Tech Innovation und Online Stellenmärkte – wie passt das zusammen?
Frank Hensgens:
Frank Hensgens, Geschäftsführer Indeed Deutschland
Bei Indeed passt das ganz hervorragend. Wir arbeiten ständig daran, Indeed immer besser zu machen. Jederzeit laufen Hunderte von A/B-Tests auf unserer Seite, um die Nutzererfahrung zu prüfen und zu verbessern.
Dabei entsteht bei uns im Haus einiges an Innovation, viel davon bei unseren regelmäßigen internen Hackathons.
Hackathons sind eine perfekte Möglichkeit, das kreative Potential unserer Ingenieure zu nutzen und zu bündeln. Die gesamte Unternehmenskultur bei Indeed ist stark von Innovation, offenem Feedback und Austausch geprägt – ob in Hackathons, internen Q&As oder internen Social Networks.
Unser Motto ist: Wenn wir es messen können, können wir es auch verbessern.
2. Online-Recruiting.net: An welchen technischen Innovationen arbeitet Indeed gerade? Was dürfen Anzeigenkunden und Bewerber in den nächsten 6 Monaten mit Spannung erwarten?
Frank Hensgens:
Relevanz ist die Zukunft. Die ersten zehn Jahre hat Indeed daran gearbeitet, genau die richtigen Ergebnisse für eine Suche anzuzeigen. In Zukunft wird es darum geht, den richtigen Match schon vor der Suche zu finden. Kürzlich haben wir Indeed Prime gelaunched, ein Matching-Tool, das hochqualifizierte Entwickler und passende Unternehmen zusammenführt. Derzeit ist das Tool in mehreren US-Techzentren verfügbar, aber wir planen das Programm auch in andere Märkte auszubauen.
Für Unternehmen, Jobsuchende und Medienschaffende gleichermaßen interessant sind natürlich auch Insights wie die Indeed Job Trends, bei denen jeder nachschauen kann, welche Qualifikationen oder Jobtitel gerade besonders gesucht sind. Für Unternehmen ist es auch eine zentrale Herausforderung, sich den Kandidaten möglichst gut und ausdrucksstark zu präsentieren. Auch hier arbeiten wir immer weiter an neuen Angeboten und Tools.
Ansonsten: Stay tuned! Unsere Developer sind auf jeden Fall gut beschäftigt.
3. Online-Recruiting.net: Was erwartet sich Indeed von der Teilnahme und dem Sponsoring des HR Hackathon?
Frank Hensgens:
Wir erhoffen uns spannenden Austausch, interessante Impulse und nicht zu vergessen auch Spaß an tollen Ideen & kreativen Impulsen. Wir gehen sehr offen an diese Veranstaltung heran. Unsere Erfahrung mit unseren internen Hackathons hat gezeigt, dass dieses Format extrem wertvolle Anregungen liefert.
4. Online-Recruiting.net: Wie steht es um die Befürchtung, eines Tages vielleicht wirklich zum „alten Eisen“ zu gehören, weil ein cooles HR Startup Euer Business Modell zerlegt?
Frank Hensgens:
Also, wir lieben coole Startups! Der Recruitingmarkt ist in ständiger Bewegung und das ist auch gut so. Wir sind es ja auch.
Unsere Mission ist es, Jobsuchende und Arbeitgeber erfolgreich zusammenzuführen, in jedem Indeed-Büro sehen Besucher daher meist sehr viele Kollegen in T-Shirts mit unserer Mission: “We help people get jobs.” Dank der Innovationslust im Unternehmen werden wir immer neue Möglichkeiten finden, diese Mission zu erfüllen.
5. Online-Recruiting.net: Ein Blick in die Kristallkugel – Indeed in zehn Jahren: Was wird sich an der Jobsuchmaschine, und was wird sich am Markt der Online Stellenmärkte geändert haben?
Frank Hensgens:
Wir haben in unseren Büros rund um die Welt Top-Entwickler sitzen, die ständig an Innovationen arbeiten. Da kommen sicher auch Überraschungen auf uns zu. Das Schöne an jedem A/B-Test: Keiner weiß vorher, ob A oder B erfolgreich sein wird.
Aber: In Zukunft wird Jobsuche wird fast nur noch mobil stattfinden, inklusive des gesamten Bewerbungsprozesses. Kein Unternehmen wird mehr vierstellige Beträge für Stellenanzeigen zahlen, da Messbarkeit im Recruiting eine Selbstverständlichkeit sein wird. Verbesserte Matchingtechnologie wird dafür sorgen, dass Unternehmen und Jobsuchende noch besser zueinander finden.
Gerade flatterte mir die Pressemitteilung zur ganz frischen, exklusiven, Kooperation zwischen XING und dem führenden Schweizer Stellenportal Jobs.ch in die E-Mailbox. In Deutschland wird die Vermarktung übrigens nicht exklusiv von einer Jobbörse übernommen, jedoch wird die technische Abwicklung über Jobware betrieben. Die Schweizer vermarkten demnach sämtliche XING-Rekrutierungsprodukte (Anzeigen und Recruiter-Mitgliedschaften). Es ist natürlich sehr gut,…
Ende Oktober hat StepStone auf ein neues Kategorien-Set zur Anzeigen Rubrizierung umgestellt, um den „veränderten Gegebenheiten auf dem Stellenmarkt und damit den auf StepStone veröffentlichten Anzeigen“ besser zu entsprechen. Ich habe diese Info zum Anlass genommen, einigen deutschen und Schweizer Jobbörsen – ich musste mich leider auf eine Auswahl begrenzen und lade daher weitere Betreiber…
Die in Paderborn ansässige Jobware Online Services GmbH macht sich ja nicht nur einen Namen, weil sie eine zeimlich gute Führungskräfte Jobbörse betreibt, sondern weil sie viele Stellen Online-Plattformen größerer Zeitungsverlage (oder auch eines großen Social Networks) mit ihrer Technik bestückt und dadurch deren Anzeigen produziert. Das neueste Portal, das von dieser Technik profitiert, wurde…
Gerade erst letzte Woche schrieb ich über die Finanzspritze, die das StartUp BraveNewTalent erhalten hat und habe beschrieben, auf welche Weise sich diese Facebook App für die Online Personalsuche eignet. Zu beinahe der gleichen Zeit hat sich die Facebook Jobbörse BranchOut (die Funktionalitäten und einige Hintergründe hat Thorsten bereits beschrieben, sodass ich hier nicht mehr…
Es gibt Jobbörsen, die aller Widrigkeiten und (nehme ich mal an) allem guten Rat zum Trotz alle Jahre wieder ihre Preise erhöhen. So geht’s bei der FAZ ab dem 1. Januar 2011 satte 90 Euro aufwärts, womit Online Stellenanzeigen bei FAZjob.net 1.085,00 Euro kosten. Das sind 40 Euro mehr als bei Monster. Damit ist die…
Kürzlich war David Beaurepaire von jobingenieur.com bei Aktor Interactive in Rillieux La Pape (bei Lyon) zu Besuch, um den Spezialisten Stellenmarkt vorzustellen. Ich war zugegebenermaßen angenehm beeindruckt zu sehen, was die Jungs innerhalb eines knappen Jahres auf die Beine gestellt haben. Weiter geht’s auf der englischen Blogversion.
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