Jobportal” ist der Überbegriff einer ganzen Reihe von Online Stellenbörsen Arten.
Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie zu Jobportalen wissen müssen.

Inhaltsverzeichnis


Linkverzeichnisse Jobportale Weltweit

Hier steht Ihnen eine aktuelle Linkliste mit internationalen Jobbörsen zur Durchsicht zur Verfügung. In alphabetischer Reihenfolge.

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Die erste Jobbörse

wird von Bill Warren im August 1992 unter dem Namen Online Career Center (kurz: OCC) in den USA gegründet. Warren gilt damit als Begründer des Online Recruiting. 1994 geht Jeff Taylor’s Monsterboard an den Start. 1995 wird OCC von TMP Worldwide (heute Monster Worldwide) gekauft. Zu dieser Zeit heißt Monster noch “The Monster Board”. 1998, als OCC mit The Monster Board verschmilzt, werden beide in Monster umbenannt.

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Der österreichische Jobbörsenmarkt

Ähnlich wie der Schweizer Markt, weist Österreich relativ wenige Stellenbörsen auf. Während über viele Jahre hinweg Jobfinder.at der führende Anbieter für Jobs war, hat sich das Bild seit dessen Übernahme durch StepStone Ende 2006 und Umbenennung des Portals von Jobfinder.at in StepStone.at ein Jahr später verändert. 2006 und 2007 ist die österreichische Monster-Präsenz durch ihre global bekannte Marke gut in diesem Land aufgestellt. Aus diesem Grund ist auch Jobfinder zu StepStone geworden: um dem internationalen Wettbewerb wie Monster.at Paroli zu bieten. Weitere Player in AT sind in dem Moment die Jobbörse der Tageszeitung Der Standard, die im Jahre 1996 gelauncht worden ist.

karriere.at, eine im Vergleich zu den vorab genannten Stellenanbietern eher junge Jobbörse, wird 2004 an den Markt gebracht. Sie hat sich zwischenzeitlich zur marktführenden Plattform für Jobsucher entwickelt. 2009 steigt die Schweizer Nummer 1, jobs.ch, bei karriere.at ein. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: mehr Zugriffe auf Jobs und Verdoppelung des Umsatzes innerhalb eines Jahres!

2006 wird Careesma ins Netz gebracht. Careesma gehört der internationalen Grupo Intercom an, welche ebenfalls Portale mit Stellenangeboten in Italien, Indien und Polen sowie die Jobsuchmaschine JobisJob betreibt. Grupo Intercom ist seit 2001 an den Märkten vertreten.

Beachten Sie bei Veröffentlichung von Inseraten in diesem Land ebenfalls die gesetzlichen Bestimmungen für Stellenangebote, welche die obligatorische Angabe eines Mindestgehalts vorgeben.

Die österreichische Arbeitsagentur heißt “Arbeitsmarktservice Österreich” AMS.

Weitere relevante österreichische Jobbörsen finden Sie hier.

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Die Niederlande

Der niederländische Online Recruitmentmarkt ist neben den USA und Großbritannien einer der aktivsten, innovativsten und schnelllebigsten. Vor allem seit Aufkommen der Social Media und der immens starken Nutzung dieser Medien haben sich neue Jobbörsenmodelle, aber auch Recruiting-Techniken entwickelt, die in gewisser Weise als Vorreiter der modernen Personalsuche bezeichnet werden dürfen.

Über viele Jahre hinweg ist die nationalevacaturebank eine wahre Jobbörsen-Institution. Sie wird im Jahre 2000 gelauncht, der Kopf dahinter ist Jan-Peter Cruiming. 2004 wird nationalevacaturebank an den Verlag VNU Publishing verkauft. Darin befinden sich weitere, für die Jobsuche und Karriereentwicklung relevante Seiten und Medien wie z.B. intermediair oder De Volkskrant. 2012 wird das Verlagshaus VNU Media schließlich von der belgischen Mediengruppe De Persgroep übernommen. Die Konsolidierung schreitet auf dem niederländischen Markt weiter fort: Zunächst werden sämtliche Online-Stellenangebote der jeweiligen VNU Media Zeitungen ausschließlich auf intermediair gebündelt, das zugehörige Printmagazin wird abgeschafft. Die IT-Communities werden zwar separat weiter geführt, aber es wird eine neue Jobbörse, itbanen.nl, gestartet, auf denen die Jobangebote beider Seiten zu finden sind. Im Juli 2013 wird die ehemalige Wegener Jobbörse Jobtrack.nl auf nationalevacaturebank.nl umgeleitet. Jobtracks Marken- und Domainrechte sind zuvor durch De Persgroep von der britischen Mediengruppe Mecom übernommen worden.

Neben diesen lokalen Playern findet sich eine Vielzahl an weiteren Online-Stellenmärkten, Monster – allerdings unter dem Brandnamen Monsterboard.nl (die URL monster.nl war bereits vergriffen und gehört zu einer niederländischen Gemeinde) – ist dort ebenfalls anzutreffen. Totaljobs.nl, das niederländische Pendant der britischen Totaljobs.com, beides ehemalige Unternehmen von Reed Elsevier bis Axel Springer die Totaljobs-Gruppe 2012 übernimmt. Seither wird die niederländische totaljobs-URL auf stepstone.nl weitergeleitet.

2009 startet ein neues Jobbörsen Konzept, das den niederländischen Markt verändert: Job Postings sind kostenfrei, weitere Anzeigenprodukte, um die Stellenangebote besonders hervorzuheben, sind als Bezahl-Option hinzubuchbar. Die so genannten “Freemium-Jobbörsen” sind geboren. Banenmatch wird zuerst gelauncht, kann jedoch mit dem angfänglichen, üblichen, Bezahlmodell nicht landen. Erst, nachdem das “Freemium”-Modell eingesetzt wird, geht es bergauf. Weitere Anbieter kommen hinzu. Das Modell ist attraktiv. Erst 2012 wird “Jobbird” ins Rennen geschickt, vom Gründer des ehemaligen Marktführers nationalevacaturebank, Jan-Peter Cruiming. Innerhalb einiger Wochen verzeichnet Jobbird hohe Anzeigenzahlen. Die staatliche Jobbörse ist werk.nl.

Eine Auflistung von niederländischen Jobbörsen gibt es hier.

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Online Recruiting und Jobsuche in Asien: China, Japan, Hong Kong, Singapur

Der asiatische Online Recruiting Markt ist von Europa aus schwer zu überblicken. Manche Player stechen hervor, weil sie englisch sprachige Seitenversionen haben, andere sind durch Zukäufe in den “westlichen” Markt bekannt, wie beispielsweise der japanische Recruitment Spezialist Recruit, der nicht nur daijob.com/Workinjapan sein Eigen nennt, sondern im September 2012 auch den ursprünglich US-Amerikanischen Jobsuchmaschinen Giganten indeed.com übernommen hat.

In China wiederum kann sich das Veröffentlichen von Anzeigen als sehr kompliziert erweisen, da viele der lokalen Player eine chinesische Business Licence verlangen, bevor sie gewillt sind, Jobs zu posten. Dazu kommen Zeitverschiebung sowie sprachliche Barrieren. Einige der wichtigsten Jobbörsen dort befinden sich in internationalen Händen, wie beispielsweise ChinaHR, die viele Jahre zu Monster Worldwide gehörten (seit 2005, ab 2008 zu 100%), bevor sie schließlich im Januar 2013 von der irischen Saongroup übernommen wurde, die bereits über ein Städte-Jobportal-Netzwerk in China verfügt.

Ein weiteres in Europa bekanntes Jobbörsen-Eigentümer-Gesicht in Asien ist die australische SEEK Ltd, die mit ihrer ursprünglichen Stellenbörse seek.com.au seit Jahren in Australien ganz vorne mit dabei ist. SEEK hat sich im Jahre 2006 in den chinesischen Markt eingekauft und nach und nach immer mehr Anteile an Zhaopin erworben. Heute SEEK 78% Anteile an der chinesischen Jobbörse.

Ab 2008 investiert SEEK weiter in Asien, zunächst in das Netzwerk JobStreet, an dem es heute 22 Prozent Anteile besitzt. 2010 wird SEEKAsia Ltd (in der sich auch Investoren wie Tiger Global Investment, Macquarie und CMH befinden) gegründet, an der SEEK selbst 69% hält. Mit den Investoren an Bord wird nach und nach ein weiterer großer Player am asiatisch-pazfischen Markt verschluckt: JobsDB. Die vollständige Übernahme wird 2013 beendet.

Auch Careerbuilder ist in (Südost) Asien zu finden: Dort wird der Stellenmarkt JobScentral 2011 gekauft. Damit wird gleichzeitig auch Malaysia bedient. In Korea ist Careerbuilder dank einer Kooperation mit incruit vertreten.

Monster ist in der Asien-Pazifik Region z.B. mit Jobkorea (2005 übernommen) in Südkorea aktiv. Im November 2013 kündigt Monster Worldwide an, 49,9 Prozent seiner Anteile an die koreanische Private Equity Firma H&Q Korea abzutreten.

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Stellenmärkte in Südeuropa: Italien, Spanien, Portugal

Italien
In Italien ist die Internetnutzung im Vergleich zum restlichen Europa (abgesehen von Griechenland oder Portugal sowie einigen osteuropäischen Staaten) relativ schwach. Lediglich 58,4 Prozent der italienischen Bevölkerung haben laut Internetworldstats Zugang zum World Wide Web per Internetanschluss. Dabei wächst die Nutzung des Internet per Smartphone beträchtlich. Inzwischen sind über 21 Millionen Italiener zw. 11 – 74 Jahren mobil online.

Namhafte Jobbörsen Generalisten sind Monster.it, trovolavoro.it (das zum Verlag Corriere della Sera gehört) und infojobs.it, ein gemeinsames Unternehmen von Schibsted Classified Media und der Grupo Intercom.

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