Jedenfalls hat der Freemium-Anbieter Jobbird aus den Niederlanden diese Woche verkündet, dass das Veröffentlichen von Stellenangeboten in der Basis-Version ab sofort nicht mehr kostenlos ist. 99 Euro werden nun fällig, die bisherigen Upsell-Produkte bleiben weiter bestehen.

Jan-Peter Cruiming, Gründer von Jobbird, erklärt diesen Schritt damit, dass die Server-Kosten angestiegen sind. Man benötige die zusätzlichen Einnahmen, um rentabel zu bleiben.
Cruiming geht sogar von einem vorübergehenden Rückgang der online Stellenangebote auf seiner Jobbörse aus, bekräftigt jedoch, dass 99 Euro im Vergleich zu seinen Mitbewerbern immer noch vertretbar seien. Die Kunden würden dies auf Dauer auch feststellen.

Das bleibt natürlich abzuwarten, denn so hat Marc Drees in seiner kürzlich durchgeführten Untersuchung herausgefunden: Viele Unternehmen haben Jobbird anscheinend als “Zusatz-Posting-Quelle” verwendet, denn die Anzahl der “Unique Jobs” auf diesem Jobportal liegt bei nur 9%.

Jetzt hängt alles von der Reichweite der Job-Postings ab: Kann Jobbird damit seine Kunden überzeugen, wird der Weg hin zu 99 Euro und weg von 299 Euro aufwärts ein leichter sein.

Ist das der Beginn vom Ende des Jobbörsen Freemium-Modells?

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