Das hatte ich in meinem Beitrag zu “Facebook und der Social (und Open) Graph und was hat das eigentlich mit Personalmarketing zu tun?” versäumt anzumerken.

Denn wie ich sehe sind die “Community Pages” bereits in voller Aktion. So wurde ich zum Beispiel eingeladen, mein Interesse an Online Recruiting zu bekunden. Das habe ich auch getan. Vor einigen Wochen jedoch habe ich auch eine eigene Facebook Seite für meinen Blog gestartet (danke im Voraus fürs Freund- und Fanwerden und Likes 😉 Kommentare bitte auch direkt dort). Diese steht nun natürlich in direkter Konkurrenz mit der neuen Gemeinschaftsseite.

Und da dachte ich mir bereits vor 10 Tagen, dass sich hier eine weitere Businessmodell-Idee für die amerikanische Giganten-Plattform herauskristallisiert: Nämlich die Unternehmen, die sich mit einer Seite auf Facebook vermarkten und darstellen möchten (Stichwort Employer Branding), zur Kasse zu bitten. Beispielsweise in Form eines “Verified Account” Premiumprodukts, das es erlaubt, sich von den 3,5 bis 4 Millionen Community Pages abzuheben. Mit eigenem Branding, speziellen Tools und Services, Werbehoheit auf der jeweiligen Präsenz, gewisses Werbebudget für den restlichen FB-Bereich, etc.

Was meint Ihr?

Und noch kurz zum Schluss: Vodafone geht für das Bewerbungsverfahren zum Trainee-Programm (das bereits diesen Herbst startet) neue Wege – Bewerber können sich nun ganz einfach per Link auf deren XING- oder LinkedIn Profil bewerben. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Dazu habe ich noch zwei Gedanken, die miteinander verbandelt sind:
– 1. Hoffentlich erhält Vodafone nicht eine Unmenge an unpassenden Bewerbungen.
– 2. Vielleicht war aber auch genau die Abwesenheit von beidem der Grund für diesen Schritt.

Jedenfalls eine tolle und innovative Idee, und ich würde wirklich gerne mehr von Vodafone zu dem Erfolg der Aktion erfahren.

Ich freue mich über Anmerkungen, Kommentare und Rückmeldungen.