Eigentlich hatte ich das vor knapp drei Wochen nicht wirklich ernst gemeint, als ich schrieb, BranchOut könnte mit StepStone kooperieren. Damals wurde die Zusammenarbeit zwischen BranchOut und dem britischen Totaljobs angekündigt. Im Oktober 2011 begann eine Kooperation zwischen dem Netzwerk-im-Netzwerk BranchOut und Careerbuilder, dann Totaljobs, nun StepStone.

Die Strategie des BeKnown Wettbewerbers ist eindeutig: Nachdem LinkedIn die Schotten dicht gemacht hat, müssen Alternativen her, um die Nutzerzahlen auf Bewerberseite zu steigern.

BranchOut verfügt über 300 Millionen Nutzerprofile dank Facebook. Hier ist jedoch zu beachten, dass die 300 Mio Profile NICHT 300 Mio aktiven Nutzern entsprechen – davon gibt es nämlich lediglich weltweit 10 Millionen – LinkedIn bringt es vergleichsweise auf 135 Millionen. Dank der Facebook App werden aber nicht nur die aktiven Nutzer gezählt, sondern auch die öffentlich zugänglichen Informationen der Freunde der registrierten Nutzer verwendet.

Die BranchOut Kooperation mit StepStone wurde bisher kaum publik gemacht. TechCrunch hat hier und Bill Boorman hier darüber geschrieben. Marc Drees von recruitmentmatters berichtet von einer StepStone.nl Pressemitteilung, in der die Niederlande als erstes StepStone Land die BranchOut Funktionen in seinen Stellenmarkt integriert (die Niederlande sind die aktivste Social Media Nation). Die weiteren StepStone Länder sollen laut Pressemitteilung in Q2 folgen.

Allerdings, so schreibt Drees, ist die Integration nicht wirklich gelungen. Der Prozess, um die “Bekannten” aus meinem Netzwerk zu sehen, die bei dem Personal suchenden Unternehmen arbeiten, ist langwierig und zielt hauptsächlich darauf ab, neue Mitglieder für BranchOut zu gewinnen.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Kooperation auf die neuen Partner Jobbörsen und deren Nutzer auswirkt.