Wahnsinn, ich habe wirklich schon lange nicht mehr über Jobbörsen gemeckert! Bedeutet das, dass alles wunderschön in der schönsten aller Online-Recruiting Welten ist? Nein, natürlich nicht 😉

Da ist mir doch erst kürzlich wieder etwas Tolles passiert, nachdem ich eine Anzeige auf der deutschen Version von TopLanguageJobs verkauft hatte und diese dort veröffentlichen lassen wollte. Ja, genau, das ist der Stellenmarkt, der sich auf Jobs mit Fremdsprachenkenntnissen spezialisiert hat.

Zunächst hat das mit dem Vorauszahlen per Kreditkarte nicht funktioniert, da mir eine Rechnung sowohl auf Euro als auch auf britische Pfund ausgestellt wurde, die dann ausschließlich in Pfund bezahlt werden konnte – obwohl mir vorher versichert wurde, wir könnten auch in Euro bezahlen.

Dann rief mich unsere britische Ansprechpartnerin an, da sie Hilfe benötigte, um die auf deutsch verfasste Anzeige auf der toplanguagejobs.de-Seite zu kategorisieren. Als ich sie nach ihren internationalen Kollegen fragte, die doch bestimmt mehrsprachig wären, wurde ich mit einer etwas obskuren Ausrede vertröstet (“das deutschsprachige Team ist nicht mehr da oder krank”).

Neben den mangelnden Fremdsprachenkenntnissen der Mitarbeiter einer Fremdsprachen-Jobbörse kamen noch einige technische Ungereimtheiten zutage, da der Anzeigentext ziemlich wild auf der Seite selbst eingefügt worden war. Die Korrekturen nahmen wiederum einige Telefonate und E-Mails in Anspruch, und ich wurde sogar freundlich eingeladen, die Änderungen selbst vorzunehmen.

Das ist in der Regel auch gar kein Drama, sowas ab und an mal selbst in die Hand zu nehmen, aber bei einer Agenturprovision von 10% und der Verpflichtung, im Voraus zu bezahlen, erwarte ich mehr und effektiven Service.

Fazit: Diese Erfahrung war vorhersehbar, aber dennoch enttäuschend. Um erneut mit dieser Stellenbörse zusammenzuarbeiten, benötige ich einen interessanten Anreiz.

Ganz nebenbei, TopLanguageJobs ist nicht die einzige englische Jobbörse, bei der man als Agentur Geld und Zeit verliert. Weitere Kandidaten sind GuardianJobs und auch exec-appointments (sorry Doris, aber die Schaltung der Anzeige hat einfach zuviel Zeit und Mühe gekostet), bei denen man entweder Word Dokumente ausfüllen muss (Anzeigentext hineinkopieren, Unternehmensdaten angeben, etc.) oder einfach alles selbst machen muss. Da sollte entweder mehr Service oder mehr AE her.

So, genug gemeckert! Noch was Nettes zum Abschluss: Haben Sie schon gesehen? Online-Recruiting.net hat eine Jobbörse für (Online)-HR Jobs. Die Veröffentlichung von Stellenanzeigen ist kostenlos. Sagen Sie’s weiter.