In England ist es unabdingbar: Die Gehaltsspanne muss in Stellenausschreibungen angegeben werden, damit sich passende Bewerber melden. In Frankreich wird es wärmstens empfohlen. Aber in Deutschland macht das so gut wie niemand. Schade eigentlich, denn Unternehmen und Kandidaten könnten auf diese Weise ihre Mitarbeiter- beziehungsweise Arbeitssuche optimieren.
Was hält Firmen und/ oder Personaler davon ab, von Anfang an offen über diese Fragestellung zu kommunizieren?
Auf in die Diskussion: Ich persönlich finde Gehaltsangaben in Stellenausschreibungen für beide Seiten sehr wertvoll, kann jedoch auch die Unternehmen verstehen, die anhand der Gehaltsvorstellung der Kandidaten messen möchten, welchen Marktwert sich dieser zukünftige Mitarbeiter gibt.
Was haltet Ihr davon?
Und wer lieber anonym bleiben möchte und dennoch über die Gehaltsspannen in seinem Unternehmen Aussagen machen möchte, sollte unbedingt an (aber auch sowieso!) alma maters Gehaltsumfrage teilnehmen.
Liebe Grüße aus Lyon und ein schönes, sonniges Wochenende!
[...] ” Urvater der Jobblogs ” Gerhard Kenk und die von allen geliebte Eva aus Lyon mit Ihrem Online recruiting Blog [...]
Hier informiert Sie die Online Recruiting Beraterin Eva Zils über die neuesten E-Recruiting Trends, kommentiert das Geschehen rund um deutsche und internationale Stellenbörsen, berichtet über neue E-Recruiting Trends und sammelt in ihrem neuen Blog Social Media Recruiting alles Wissenswerte zum Thema Personalmarketing im Web 2.0!
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Ich denke, das muss man etwas differenziert sehen: Wenn so ein “harter Faktor” wie das Gehalt mit in der Stellenausschreibung angegeben wird, dann ist die Versuchung der Bewerber groß nur nach diesem Kriterium auf Jobsuche zu gehen – benötigte Qualifikationen kommen dann erst an zweiter Stelle.
Und für Unternehmen mit kleinerem Budget besteht die Gefahr, dass sie einfach das Nachsehen haben, obwohl sie durchaus ein attraktiverer Arbeitgeber sein könnten als andere Unternehmen (zum Beispiel in Bezug auf die Aufgaben, das Arbeitsumfeld etc.). Letztendlich ist das Gehalt auch immer eine Verhandlungssache: Wenn sich Kandidaten mit unterschiedlicher Berufserfahrung auf die gleiche Stelle bewerben, können auch die Gehaltserwartungen auseinander gehen. Da ist eine Gehaltsangabe vorab fast schon hinderlich.
Viele Grüße aus Jena
Daniela
Zu einem funktionierenden Arbeitsmarkt gehören die klaren Stellenanforderungsprofile und Kandidatenprofilo, damit Angebot und Nachfrage miteinander verglichen werden können. Gehaltsangaben sind eine der wesentlichsten Faktoren, um sich über den Wert einer Tätigkeit ein Urteil bilden zu können. Diese Intransparenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist ein alter Zopf, der eigentlich schon lange abgeschnitten gehört.
Viele Grüsse, Gerhard