HR-Blogger-Veteran Gerhard Kenk veröffentlicht heute wieder die aktuellen Ergebnisse seiner Jobbörsen Zufriedenheitsumfrage im Rahmen seines Projekts CrossPro Research (Kooperation zwischen Crosswater und Profilo). Hier werden in Form einer Langzeitstudie Jobbörsennutzer befragt, die die jeweiligen Stellenbörsen bewerten.

Die Nutzer halten demnach Jobware und StepStone für besonders gut, wie die unten stehende Grafik zeigt. Stellenmarkt.de befindet sich interessanterweise auf Platz 4 – wobei, wenn man sich die Anzahl der abgegebenen Wertungen ansieht (32), drängt sich mir der Verdacht auf, dass die “Nutzer” zum großen Teil von den Jobbörsenbetreibern gestellt werden. Für repräsentativ halte ich diese Bewertung von Stellenmarkt.de nicht.

Insgesamt fällt die Jobbörsen Bewertung für alle recht gut aus. Unter den Schlusslichtern befinden sich die Bundesagentur für Arbeit (nicht wirklich überraschend), Job24 (???) und die kürzlich von Careerbuilder übernommenen Münchner JobScout24.de. An den Ergebnissen merkt man in der Tat, dass das neue Gespann Careerbuilder-Jobscout24 noch Arbeit vor sich hat, wie ich bereits beschrieben hatte (s. vorheriger Link).

Bei den Spezial- und Nischen Jobbörsen sehen die Bewertungen etwas differenzierter aus, wobei leider bei den meisten nur wenige Nutzer ihr Urteil abgegeben haben (s. nachfolgende Grafik). Jobvector führt das Ranking an und kann den Nachfolger Hotelcareer ein wenig hinter sich lassen. Die meisten Nutzerbewertungen haben Experteer (obowhl ich die genauso wie Placement24 nicht als klassische Jobbörse betiteln würde).

Job AG und alma mater sind Personaldienstleister und zählen damit ebenfalls nicht zu den typischen Stellenbörsen (sonst könnte man auch die Jobbörse von beispielsweise Siemens oder Adecco bewerten, und das läuft dann eher unter dem Label Firmen Karriereseite). Stellen-online.de ist in dem Sinne auch keine Jobbörse, da dies ein Portal einer Anzeigenagentur ist.