Gut, das war jetzt den Ereignissen doch ETWAS vorgegriffen…
Tatsache ist jedoch, dass sich seit einigen Tagen wieder Gerüchte in der Branche regen, nachdem Monster-CEO Sal Iannuzzi bei einer Bostoner Investoren Konferenz vergangenen Donnerstag verlauten ließ, dass die Monster Shareholder ein besseres Ergebnis verdient hätten und dass man über “alternative Strategien” nachdenke, um den Wert des Unternehmens zu steigern:

“Our shareholders deserve a better return. The board and the management is also focused on pursuing all strategic alternatives to increase shareholder value.”

Allein nach dieser An- oder Aussage gingen die Aktienwerte nach oben – eventuell gehört das bereits zur alternativen Strategie?

Lesestoff hierzu gibt es unter anderem bei

Einige Experten sehen sich zum einen in der Annahme, dass Monster zum Verkauf bereit stehe, bestätigt, weil die Finanzberater Stone Key Partners LLC und BofA Merrill Lynch beauftragt wurden, um über die “strategischen Alternativen” zu beraten.
Zum Anderen gibt es bereits seit einigen Monaten Ideen, dass LinkedIn seinen Rivalen im Online Recruiting Bereich kaufen könnte oder besser, sollte. Marc Drees vom exzellenten recruitmentmatters.nl-Blog hat dies auf englisch sehr gut in den Kommentaren meines aktuellen XING-Posts auf SocialMedia-Recruiting.com beschrieben.

Ehrlich gesagt bin ich etwas skeptisch, was eine Übernahme von Monster durch LinkedIn angeht. Natürlich kann man argumentieren, dass LinkedIn dadurch in der ganzen Welt Büros und Anzeigen-Sales-Personal mit einkaufen würde (wozu dann also noch beispielsweise die Münchner LinkedIn Niederlassung behalten?). Abspecken hinsichtlich Service-Personal tut Monster ja auch, um die Braut aufzuhübschen. Die 6Sense-Technologie findet ebenfalls Gefallen und man optimiert weiter die Social Recruiting App BeKnown.

Dennoch: Ich kann mir nicht vorstellen, dass LinkedIn wirklich Interesse hat, einen Mitbewerber zu übernehmen, der ihm auf Dauer wahrscheinlich nicht wirklich gefährlich werden wird.

Wer aber dann?